boso Mercurius E Blutdruckmessgerät

Blutdruckmessgerät im klassischen Design - ohne Quecksilber

(Art. Nr. 310450)
149,00
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zzgl. MwSt.
versandkostenfrei

  • Gibt zusätzlich den Puls an
  • Umweltfreundlich ohne Quecksilber
  • Zur auskultatorischen Blutdruckmessung
  • Lieferumfang: Inklusive Standardmanschette für Armumfang 22 – 32 cm und Batterien. 2 Jahre Garantie.
149 EUR New In stock

boso Mercurius E Blutdruckmessgerät

  • Auskultatorische Blutdruckmessung mit moderner Technologie
  • Umweltfreundlich ohne Quecksilber
  • Zusätzliche Pulsanzeige
  • 2 Jahre Garantie

Zeitgemäße Blutdruckmessung ohne Quecksilber

Das Tischmodell boso Mercurius E vereint die Tradition der präzisen, auskultatorischen Blutdruckmessung mit moderner Technologie: Klassisch im Design und in der Handhabung - zeitgemäß, umweltfreundlich und ungefährlich durch den Verzicht auf Quecksilber.
Der Blutdruck wird präzise gemessen, indem die Oberarm-Manschette von Hand aufgepumpt wird und die Blutdruckwerte mit dem Stethoskop auskultatorisch ermittelt werden. Ein besonderes Merkmal des Gerätes ist, dass der Puls nach der Messung automatisch auf dem LCD-Display mit angezeigt wird. Darüber hinaus garantiert die Markierungsfunktion zur Speicherung von Systole und Diastole eine noch präzisere Blutdruckmessung und ermöglicht eine bessere Konzentration auf die Korotkoff-Geräusche - eine besonders benutzerfreundliche Funktion. Das funktionelle Gehäuse bietet Platz für Manschette und Gebläse.

boso Mercurius E

Abmessungen des boso Mercurius E Blutdruckmessgeräts

(B x H x T): 100 mm x 70 mm x 325 mm

Lieferumfang:

Inhalt: 1 Blutdruckmessgerät inkl. Standardmanschette für Armumfang 22 – 32 cm und Batterien.

Die richtige Manschettegröße

Die richtige Manschettengröße beeinflusst das Messergebnis

Messungenauigkeit durch Verwendung der falschen Blutdruckmanschette

Nicht passende Manschettengrößen verursachen Fehldiagnosen durch Messfehler von bis zu 15%. Ist die Manschettengröße für den Patienten zu schmal oder wird diese zu locker angelegt, liegen die Messergebnisse zu hoch. Für den Patienten zu breite Manschetten ergeben umgekehrt zu niedrige Werte. Gerade bei Menschen mit kräftigeren Oberarmen muss die Manschettenbreite angepasst werden. Standardmanschetten mit etwa 12-13 Zentimetern Breite sind für Armumfänge ab 32 Zentimetern zu schmal und die Blutdruckwerte dadurch oft zu hoch. Die Manschette sollte fest am Oberarm anliegen und einen leichten Druck ausüben. Bei einigen Herstellern gewährleisten deutlich angebrachte Größenhinweise ein richtiges Auswählen der Manschette.


Wählen Sie die richtige Manschettengröße

Je nach Hersteller können Sie unter bis zu 6 Manschettengrößen wählen für:

  • sehr starke Arme (Armumfang 42-54 cm)
  • starke Arme (Armumfang 33-41 cm)
  • normale Arme (Armumfang 22-32 cm)
  • normale Arme (Armumfang 20-28 cm)
  • Kinder (Armumfang 14-21 cm)
  • Säuglinge (Armumfang 8-13 cm)
Richtige Größe Blutdruckmanschette

Wie legt man Blutdruckmanschetten richtig an?

Die Messung sollte immer am Arm mit dem höheren Blutdruckwert durchgeführt werden. Um optimale Messergebnisse zu erzielen, muss die Manschette richtig angelegt werden. Einige Hersteller erleichtern mit deutlich angebrachten Positionierungshinweisen ein fehlerfreies Anlegen der Manschette. Auch das Anlegen der Manschette über der Kleidung und besonders über enger Kleidung verursacht unzuverlässige Messwerte.

Bei der Blutdruck-Messung am Oberarm wird die Manschette so positioniert, dass der aufblasbare Teil an der Innenseite des Oberarms liegt. Der Verschluss sollte nach außen zeigen und der Schlauch nach unten zur Hand. Die Manschette sollte zwei Querfinger oberhalb der Ellenbeuge nur so fest am Oberarm anliegen, dass unter die verschlossene Manschette noch leicht ein Finger passt.

Bei der Handgelenkmessung muss der Arm in einer bestimmten Position gehalten werden. Liegt der Messpunkt unterhalb der Herzhöhe, so sind die gemessenen Werte zu hoch. Liegt der Messpunkt oberhalb der Herzhöhe, sind die Werte zu niedrig.

Blutdruckmanschette richtig anlegen

Blutdruckmessung mit Oberarm- oder Handgelenkmessgerät?

Blutdruckmessung mit Oberarm- oder Handgelenkmessgerät?

Blutdruckmessung per Handgelenk oder Oberarm

Die selbsttätige elektronische Blutdruckmessung mit dem oszillometrischen Messverfahren ist heute auch für ältere Patienten bequem möglich. Hierdurch kann jederzeit eine schnelle und einfache Messung durchgeführt werden, die zuverlässige Messergebnisse hervorbringt. 

Welche Messverfahren werden für die Selbstmessung empfohlen?

Bei der Blutdruckmessung für Zuhause wird generell zwischen Oberarm- und Handgelenkmessung unterschieden. Beide Gerätetypen garantieren heute eine ausgezeichnete Messgenauigkeit und erkennen sogar eventuelle Herzrhythmusstörungen. Doch welches Gerät eignet sich für welchen Patienten?

Handgelenk-Blutdruckmessgeräte

Blutdruckmessung am Handgelenk

Bei Blutdruckmessgeräten für das Handgelenk ist das Messgerät untrennbar mit der Manschette verbunden - das Gerät besteht folglich nur aus einem Teil. So kann es direkt an das Handgelenk angelegt werden, um die Blutdruckmessung durchzuführen. Der Vorteil von Blutdruckmessungen am Handgelenk ist die geringe Größe, wodurch das Messgerät einfach überall hin mitgenommen werden kann. Aktive Anwender können jederzeit eine genaue Messung durchführen, die auch in der Öffentlichkeit diskret bleibt. Auch die einfache Handhabung und ein geringer Anschaffungspreis sprechen für ein Handgelenkmessgerät.

Voraussetzung für korrekte Messergebnisse

Für die korrekte Messung am Handgelenk muss sich die Manschette während der Messung immer auf Herzhöhe befinden, was eine gewisse Übung und Aufmerksamkeit verlangt. Dies erfordert eine aktive Positionierung des Handgelenks, um Messfehler zu vermeiden. 


Für wen eignet sich die Handgelenkmessung?

Am Handgelenk sind die Verläufe der Arterien wegen der Unterarmknochen sowie den Sehnen des Handgelenks variabler. Sind sie sehr stark ausgeprägt, führt dies unter Umständen zu verfälschten Messergebnissen. Außerdem können altersbedingt verengte Blutgefäße durch Ablagerungen oder Änderungen der Gefäßwandelastizität, wie beispielsweise bei Arteriosklerose, mögliche Fehlerquellen bei der Blutdruckmessungen am Handgelenk darstellen. Bei Anwendern, die an starker Arteriosklerose oder Durchblutungsstörungen leiden, kann eine Handgelenkmessung zu ungenauen Werten führen. Auch bei manchen anatomischen Besonderheiten der Hand ist diese Art der Blutdruckmessung nicht ratsam. 

Nachteile von Handgelenkmessgeräten

Da die Manschette nicht von dem Messgerät trennbar ist, lassen sich keine zusätzlichen Manschetten, z.B. für Menschen mit größerem Handgelenkumfang, anbringen. Für Personen, die mit der mitgelieferten Manschette nicht zurechtkommen, ist das Gerät daher nicht geeignet.

Zu den Handgelenkmessgeräten

Blutdruckmessung am Handgelenk

Oberarm-Blutdruckmessgeräte

Bei Blutdruckmessgeräten für den Oberarm steht das Messgerät zur Anzeige der Messergebnisse separat auf dem Tisch. Zur Blutdruckmessung umschließt die Manschette den Oberarm und wird ca. zwei Fingerbreiten oberhalb der Ellenbeuge am Oberarm angelegt und aufgepumpt. Am Oberarm besteht die Möglichkeit einer gleichmäßigen Kompression der Oberarmarterie (Arteria brachialis) unter der Manschette.

Blutdruckmessung am Oberarm

Voraussetzung für korrekte Messergebnisse

Wie bei der Handgelnkmessung auch musss auf die richtige Positionierung der Manschette geachtet werden. Diese sollte sich immer auf Herzhöhe befinden. Die korrekte Positionierung fällt bei Oberarmgeräten jedoch etwas leichter: Liegt der Unterarm während der Messung entspannt und leicht angewinkelt in Herzhöhe z.B. auf dem Tisch, ist die richtige Position in den meisten Fällen gewährleistet. Das große 3-Werte Display, das ein leichtes Ablesen der Ergebnisse ermöglicht, erleichtert die Werteermittlung.

Bei der Messung am Oberarm sollte auch stets auf die Kleidung geachtet werden: Da der Arm frei gelegt sein sollte, muss auf Kleidung, die beim Hochschieben den Oberarm einengt, verzichtet werden. Andernfalls kann es zu verfälschten Messergebnissen kommen.

Entscheidender Vorteil der Oberarmmessung

Die korrekte Wahl der richtigen Manschette ist ausschlaggebend für eine präzise und fehlerfreie Messung des Blutdrucks. Ist die Manschette für den Patienten zu schmal oder wird diese zu locker angelegt, liegen die Messergebnisse zu hoch. Umgekehrt ergeben zu breite Manschetten zu niedrige Werte. Bei den meisten Geräten können zusätzliche Manschetten in unterschiedlichen Größen problemlos mit den Oberarmmessgeräten verbunden werden. Zusätzlich zur Standardmanschette sind oft optional Kindermanschetten oder XL-Manschetten (für größere Armumfänge) erhältlich. Die Größenhinweise der Hersteller helfen, die passende Manschette für optimale Messergebnisse auszuwählen

Für wen eignet sich die Oberarmmessung?

Allgemein bestehen bei der Oberarmmessung weniger Fehlerquellen, was zur Beliebtheit dieser Messart beiträgt. Darüber hinaus eignet sie sich für fast jeden Menschen. Die Oberarmmessung ist besonders bei Patienten mit Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen von Vorteil, da Variierungen der Gefäßwandelastizität hier, im Gegenteil zur Messung mit Handgelenkgeräten, keinen Einfluss auf das Messergebnis haben. Vor allem bei Gefäßverengungen, was insbesondere Personen ab 50 Jahren betreffen kann, wird ein Oberarmmessgerät empfohlen.

Zu den oszillometrischen Blutdruckmessgeräten

Blutdruckmessung am Oberarm

Fazit: Vor- und Nachteile der Handgelenk- und Oberarmmessung

Blutdruckmessung am Handgelenk

Beide oszillometrischen Blutdruckmessgeräte eignen sich gut für die Blutdruckmessung Zuhause. Die unterschiedlichen Systeme bieten Vorteile und Einschränkungen bei bestimmten Patienten. Handgelenkmessgeräte sind häufig günstiger in der Anschaffung und leichter und diskreter zu bedienen, während Oberarm-Blutdruckmessgeräte besonders bei bestimmten körperlichen oder gesundheitlichen Dispositionen genauere Messergebnisse liefern. 

So sollte jeder Patient gemeinsam mit seinem Arzt vor dem Kauf je nach seinen persönlichen Anforderungen das passende Messverfahren für sich auswählen.

GERÄTEMANAGEMENT
gemäß MPBetreibV

MTK PRÜFUNGEN

MTK (Messtechnische Kontrolle) gem. MPBetreibV §14

Messtechnische Kontrollen dienen zur Feststellung, ob ein Me­di­zin­produkt mit Messfunktion die zulässigen maximalen Mess­abweichun­gen (Fehlergren­zen) einhält. Die MPBetreibV schreibt die Aufbewahrung des Protokolls sowie die Kennzeichnung des Gerätes mit einer MTK Prüfplakette vor. Messtechnische Kontrollen dürfen nur für das Messwesen zuständige Behörden oder Personen, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, durchführen für zum Beispiel:

  • Messgeräte zur nichtinvasiven Blutdruckmessung
  • Audiometer
  • Ergometer

Prüfintervall: mindestens alle 2 Jahre, wenn nicht vom Hersteller kürzer vorgegeben.

STK  PRÜFUNGEN

STK (Sicherheitstechnische Kontrolle) gem. MPBetreibV §11 

Für Betreiber von Medizinprodukten vorge­schriebene Sicher­heitsüberprüfung. Die STK darf nur von Personen, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, zur rechtzeitigen Er­kennung von Gerä­te­mängeln und Risiken für Personal und Patienten durchgeführt werden, z.B. für:

  • Defibrillatoren
  • EKG-Geräte/HF-Geräte
  • Infusions-/Spritzenpumpen
  • Inkubatoren
  • Patientenmonitore
  • Reizstrom-Therapiegeräte
  • Ultraschallvernebler
  • Sekretabsaugpumpen

Prüfintervall: in der Regel jährlich bzw. nach Herstellerangaben

DGUV V3 PRÜFUNGEN

DGUV V3 Prüfung (bisher BGV-A3)

Die Verpflichtung zur Überprüfung der Geräte wie z.B. EKG-Ge­räte, Bestrahlungsgeräte, Laborgeräte usw. ergeben sich aus den Unfallverhütungsvorschriften der Be­rufs­­genossen­schaf­ten. In diesen Regelwerken (UVV, DGUV Vorschrift 3 und GUV2.10) sind Art und Umfang dieser Kon­trollen geregelt. Zuständige Überwachungsbehörden sind die Ge­werbeaufsichtsämter sowie die Berufs­ge­nossen­schaften.

Prüfintervall: jährlich

GERÄTEMANAGEMENT

Gerätemanagement

Die gesetzlichen Vorgaben beim Errichten und Be­treiben von Medizinprodukten erfordern insbesondere das Wahr­nehmen von Betreiberpflichten in Zu­sam­men­hang mit der Medizin­pro­dukte-Betreiber­ver­ord­nung, Be­ra­tungs­leistun­gen für den siche­­ren und ökonomischen Betrieb, In­stand­hal­tungs­leistun­gen sowie Prüftätigkeiten.

RÖNTGEN-QUALITÄTSKONTROLLEN

Röntgen-Qualitätskontrollen

Die 2002 geänderte Röntgenverordnung fordert Quali­täts­kontrollen an Röntgen-Durchleuchtungs- und Mammo­gra­phie-Anlagen. Durch eine Sachver­stän­­digen­prüfung nach der Instal­la­tion werden Art und Umfang der Kontrollen definiert.

Benötigen Sie Informationen zur Geräteprüfung.

Tags: blutdruckmessgeräte, boso


Spezifikation

Artikelnummer: 310450
Garantie: 2 Jahre
Messgenauigkeit: ± 3 mmHg (Druckanzeige), ± 5% (Puls)
Manschette: inkl. Standard-Manschette für Armumfang 22-32 cm
Schlauchsystem: Einschlauchsystem, Tischmodell
Gewicht: 900 g ohne Batterien
Messbereich: 0 - 280 mmHg, 40 bis 200 Puls/min
Tags: blutdruckmessgeräte, boso